 |  Quelle: Presseamt der Stadt Bonn
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|  | MELDUNG: Bonn, 26. Juli 2010 |
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Die Bonner SPD begrüßt und unterstützt den von campact initiierten Atom-Alarm, der am 26. Juli von 11:30 bis 12:30 vor der FDP-Geschäftsstelle stattfindet. Die Bonner Jusos beteiligen sich an der Aktion und die SPD-Geschäftsstelle stellt Getränke bereit.
"Die Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke verzögert und blockiert den notwendigen Umstieg auf erneuerbare Energien und dient vor allem den wirtschaftlichen Interessen der Energiekonzerne. Die Risiken des Betriebs von Atomkraftwerken und der Atommüll-Entsorgung sind bis heute nicht beherrscht und werden noch viele Generationen finanziell und gesundheitlich belasten. Den Abgeordneten der Regierungskoalition muss daher klar gemacht werden, dass diese Politik nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist", so Alexandra Mause, Sprecherin der Arbeitskreises Umwelt und Nachhaltigkeit der Bonner SPD. "Ein Umstieg auf erneuerbare, nachhaltige Energieformen muss erste Priorität einer nationalen Energiepolitik sein. Der von Rot-Grün beschlossene Atom-Ausstieg muss daher umgesetzt werden. Eine Laufzeitverlängerung ist nicht akzeptabel". Der neu gegründete Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit des SPD-Unterbezirks Bonn wird sich in den nächsten Monaten ebenfalls mit der Frage der Atompolitik beschäftigen.

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